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Praktisches Lernen | IPLBayern.de -


Sprachreisen

Lebendiges Erleben der Sprache

Reisen veredelt den Geist und räumt mit allen unseren Vorurteilen auf.

Schon Oscar Wilde wusste, welche Vorzüge das Reisen bietet; leider wurde nicht überliefert, ob er sich auf Sprachreisen bezog. Für Schüler ist es eine besondere Erfahrung, wenn eine als trocken empfundene Sprache sie plötzlich in die Lage versetzt, interessante Menschen in entspannter Urlaubsatmosphäre kennenzulernen.

Während einer Sprachreise vermitteln pädagogisch ausgebildete Muttersprachler nicht nur das geforderte Schulwissen, sondern auch praxisnahes Vokabular. Die Reisenden werden altersgemäß betreut und ihnen werden viele Freizeitattraktionen geboten. Gerade im Sommer ist die Chance groß, internationale Kontakte zu knüpfen, weil Jugendliche aus der ganzen Welt an diesen Programmen teilnehmen.

Das lebendige Erleben der Sprache ist eines der Hauptziele der Sprachreise. Die Wortschatzerweiterung und ein verbessertes Sprachgefühl sind erwünschte Nebeneffekte, wenn im Kontakt mit Einheimischen die Hemmungen im freien Sprechen abgebaut werden. Die Nachwirkungen der Reise zeigen sich in der gesteigerten Lernbereitschaft im Schulunterricht.

Die Strukturierung der Sprachreise hängt vom jeweiligen Anbieter ab, üblich sind für Feriensprachreisen zweiwöchige Aufenthalte mit 15-30 Unterrichtseinheiten pro Woche. Die Teilnehmerzahl der Kurse ist limitiert, maximal befinden sich 15 Sprachschüler in einer Gruppe. Damit in den Kursen ein homogenes Lernen erfolgen kann, werden die Teilnehmer zu Beginn einem Einstufungstest unterzogen, der die Einteilung in Niveaugruppen ermöglicht. Am Ende des Kurses findet meist ein Abschlusstest statt und den Schülern wird ein Zeugnis oder Zertifikat ausgehändigt.

Die Unterkunft der Sprachreisenden in Hotels und Appartements ist möglich, für Jugendsprachreisen hat sich die Unterbringung in Gastfamilien oder Residenzen bewährt. Eine Residenz ist ein Wohnheim, dass entweder vom Reiseveranstalter betrieben wird oder direkt an eine Schule angeschlossen ist. Beide Varianten haben ihre Vorzüge. In der Gastfamilie erlebt der Sprachschüler den typischen Alltag des Reiselandes und übt den Sprachgebrauch weiter. Bezüglich der täglichen Gewohnheiten wird vom Gast Anpassung erwartet, was bei den Mahlzeiten und anderen Aspekten etwas Flexibilität verlangt.
In den Residenzen ist der Reisende häufig mit anderen Kursteilnehmern zusammen untergebracht, was die Kontakte intensiviert und häufig Freundschaften entstehen lässt. Gerade ältere Jugendliche schätzen die Selbständigkeit, die die Residenzen bieten.

Prüfen Sie vor der Buchung einer Sprachreise, welche Leistungen im Preis enthalten sind, welche Zusatzkosten bei Abschluss entstehen und mit welchen Ausgaben der Reisende während seines Aufenthaltes rechnen muss. Häufig bieten die Veranstalter bereits im Internet Informationen über den Reiseverlauf und die Gestaltung von Unterricht und Freizeit. Seriöse Offerten erkennen Sie an den Zertifikaten, die alle renommierten Reiseveranstalter ausweisen.
Wenn Sie so das für Sie passende Angebot gefunden haben, steht der von Wilde gerühmten Veredelung des Geistes nichts mehr im Wege.

Besonders beliebt sind Sprachreisen bei Sprachstudenten. Da diese aber meist nicht die finanziellen Mittel haben um weite Reisen zu unternehmen, können sich diese glücklich schätze wenn das Land der Wahl nicht weit entfernt liegt. Beispielsweise haben Studenten der Universität Konstanz es nicht weit bis nach Frankreich um zumindest ihre französischen Kenntnisse aufzufrischen.

Bevor man eine Reise ins Ausland vornimmt, sollte man sich zunächst ausreichend über Sicherheitsvorkehrungen informieren. Besonders wichtig sollte hier eine Auslandsreisekrankenversicherung sein. Abgesichert durch eine solche brauch man sich im Urlaub keine Sorgen über die medizinische Versorgung oder den Rücktransport machen. Auf diese Weise kann man sich schnell einen Überblick über die angebotenen Leistungen und die damit verbundenen Kosten verschaffen und die Versicherung beim passenden Anbieter anfordern.